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Berliner Zeitung 05.04.2018

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· or 25 Jahren hat die Anzeige Nummer 79 Choreografin SashaWaltzmit ihrem Projekt „Dialoge“ spür dafür ❖ Aber das gilt auch umgekehrt. cherweise 201 Ja z eingespielt hatte. Anzeige V ON MARKU SCHNEIDER Der Anfang vom Ende? Mark Zuckerberg in der Krise – Seite 25 . . Donnerstag, 5. April 2018 Nr.79HA-74. Jahrgangwww.berliner-zeitung.de 1.50 € Berlin/Brandenburg -1.60 € Auswärts/D* ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... D H L - E R P R E S S E R Das Phantom mit den Bomben VON ANDREAS KOPIETZ Am 1. Dezember liefert ein DHL-Mann der Königin-Luise-Apotheke in Potsdam ein Paket. Als der Inhaber es öffnen will, sieht er darin Drähte und ruft die Polizei. Es ist eine Paketbombe, mit der jemand den Logistikkonzern DHL um viel Geld erpressen will. Weitere Drohungen folgen. Eine Bank in Berlin-Steglitz erhält explosive DHL-Post, letzteWoche auch die Handwerkskammer in Kreuzberg, und wie sich herausstellte, war schon im November eine explosive Sendung an einen Elektronik-Händler aus einer Sortieranlage in Frankfurt (Oder) gefischt worden. Alle Bomben waren mit Schwarzpulver und Metallteilen gefüllt Ist es ein Täter oder und funktionierten. Sie sind es mehrere, die hätten schwerste bis tödliche Verletzungen verur- DHL erpressen? sachen können. DerFall ist komplex, die Spuren sind zahlreich. 50 Ermittler einer Sonderkommission arbeiten die Hinweise ab.„Vom3.Dezember bis jetzt gab es mehr als 650 Hinweise“, sagt Polizeisprecher Torsten Herbst. „Wenn man einen Hinweis abgearbeitet hat, ergeben sich daraus manchmal zwei neue.“ Inzwischen vermuten die Fahnder, dass sie es nicht nur mit einem, sondern mit mehreren Tätern zutun haben. Es wurden angeblich die Spuren mehrerer Personen entdeckt. „Wir gehen davon aus, dass der oder die Täter aus der Region stammen“, sagt Torsten Herbst. Die Pakete in Frankfurt und Potsdam waren in Potsdam West aufgegeben worden, in einer automatischen Packstation an der Roseggerstraße,die in einem beschaulichen Wohngebiet liegt, mit Viergeschossern amHavelufer. Die Pakete, die zuletzt in Berlin entschärft wurden, wareninBerlin aufgegeben worden. Auch Fallanalytiker der Polizei beschäftigen sich mit den Tätern. Sieversuchen etwa anhand des Spurenbildes und des Erpressertextes, Rückschlüsse auf die Persönlichkeiten zu ziehen. Doch genau dazu sagt die Polizei nichts. Esbleibt also das Allgemeinwissen, das Kriminalpsychologen zum Besten geben: dass Erpresser sich zum Beispiel an der Macht über andere berauschen. Dass mitunter Rachegefühle gegenüber einem ehemaligen Arbeitgeber eine Rolle spielen. Oder dass jemand wirklich glaubt, auf diese Weise zu Reichtum zu gelangen. Klar scheint: Deroder dieTäter sind mit einiger technischer Raffinesse gesegnet. Siebedienen sich keines Stimmverzerrers am anonymen Telefon oder aufgeklebter Buchstaben wie im muffigen „Derrick“-Krimi. Ihre Botschaft an DHL übermittelten sie mit einem QR-Code, der mindestens einer Bombe beilag. Der Barcode führte zu einer Internetseite, auf der dem Konzern die Forderungen aufgemacht werden. Die Erpresser hätten gern mehrere Millionen Euro –nicht etwa in kleinen Scheinen, sonderninder Kryptowährung Bitcoin. Über diese gibt es keine zentrale Kontrolle, Fahnder können die Bitcoin- Ströme nicht überprüfen. Das klingt clever, und mancher fühlt sich schon an den schlauen Kaufhauserpresser Dagobert erinnert, der einst die Berliner Polizei narrte und dann doch gefasst wurde. Ganz so scheint es aber nicht zu sein. Denn der oder die gegenwärtigen Täter sind wohl nicht die hellsten Leuchten. Der Erpresserbrief soll voll mit haarsträubenden Rechtschreibfehlernsein. Lotto 12 ................................................................................................................. Rätsel, Sudoku 14, 27 ................................................................................................................. Kleinanzeigen 14 ................................................................................................................. Berliner Verlag GmbH, 10171Berlin Redaktion: (030) 63 33 11-457 (Mo-Fr 10-16 Uhr), Fax–499; leser-blz@dumont.de Leser-Service: (030)23 27-77, Fax-76; www.berliner-zeitung.de/leserservice Anzeigen: (030) 23 27 -50, Fax: -66 97; berlin.anzeigen@dumont.de ................................................................................................................. 4 Postvertriebsstück A6517 /Entgelt bezahlt 194050 501504 41014 Deutschlands teure Teilung VON MARKUS DECKER Obwohl immer mehr Bedienstete der Bundesregierung in Berlin und nicht mehr in Bonn arbeiten, steigen die Kosten der Teilung. Das ergibt sich aus dem Teilungskostenbericht 2017 des Bundesfinanzministeriums, der der Berliner Zeitung exklusiv vorliegt. Betrugen die Kosten im Jahr 2015 noch knapp 7,5 Millionen Euro, so waren es im vorigen Jahr 7,9 Millionen Euro. Die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gesine Lötzsch, fällt deshalb ein eindeutiges Urteil. „Es ist höchste Zeit, den Wanderzirkus zu beenden“, sagte sie der Berliner Zeitung. „Fast acht Millionen Euro könnte man für sinnvollereProjekte ausgeben.“ Die Jungen gehen nach Berlin 2008 bat der Haushaltsausschuss des Bundestages die Bundesregierung erstmals, Teilungskostenberichte zu erstellen. 2012 folgte ein erneuter Beschluss, dies in einem Zwei-Jahres-Rhythmus zu tun. Der jüngste Bericht kommt nun zu einem differenzierten Bild. Die aufteilungsbedingten Ausgaben sind demnach in den Bereichen Trennungsgeld, Umzugskostenvergütung, Kommunikation oder Unterhaltung baulicher Anlagen zurückgegangen. Und obwohl noch immer sieben Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz offiziell in Bonn haben, befinden sich 66,9 Prozent der Planstellen mittlerweile in Berlin und nur noch 33,1 Prozent inBonn. Im Jahr 2000 betrug das Verhältnis noch knapp 40 ProzentinBerlin zu rund 60 Prozent in Bonn. Überhaupt heißt es in dem Be- Berliner Zeitung exklusiv: Fast dreißig Jahre nach dem Mauerfall steigen die Kosten für den politischen Wanderzirkus zwischen Bonn und Berlin noch immer an Berlin richt: „Im Rahmen der Aufgabenverteilung zwischen den beiden Dienstsitzen wurden strategisch wichtige und politiknahe Aufgabenschwerpunkte weiter an den Dienstort Berlin verlagert.“ Das ist die verklausulierte Formulierung für die seit langem kursierende allgemeine Einschätzung, dass alle jungen, dynamischen und ehrgeizigen Beamten längst an der Spree residieren oder dorthin streben, während am Rhein doch vielfach jene zurückbleiben, für die das Berufliche nicht oder altersbedingt nicht mehr im Mittelpunkt steht. Dazu passt, dass bestimmte Ministerien wie das Bundesjustizministerium weniger wichtige Aufgaben auslagern–indiesem Fall in ein Bundesamt für Justiz –und die eigene Bonner Dependance auf diese Weise austrocknen, so dass „nur noch ein geringes Potenzial für Verlagerungen besteht“. Alle Ministerien nutzen zudem vermehrt die Möglichkeiten eines digitalen Austausches wie etwa Skype –und versuchen so,die Dienstreisen auf das wirklich nötige Mindestmaß zureduzieren. Gleichwohl steht auf Seite zehn des Teilungskostenberichts: „In 2017 ist gegenüber dem Teilungskostenbericht 2015 eine Steigerung der Anzahl der aufteilungsbedingten Dienstreisen um 405 (1,8 Prozent) auf 22 330 zu verzeichnen. Die Ausgaben für die Dienstreisen sind gegenüber dem letzten Bericht um 625 000 Euro (rund 13,3 Prozent) auf 5,3 Millionen Euro gestiegen.“ Als Gründe für die Zunahme der Dienstreisen werden Bundesministerien Anzahl der Beschäftigten an den beiden Dienstorten 15 000 12 000 10 470 9000 Berlin 13 162 6510 6000 6756 Bonn 2000 2017 BLZ/GALANTY; QUELLE: BMF projektbezogene Anlässe, die Neubesetzung von Stellen in Bonn oder die Einrichtung einer neuen Abteilung an beiden Dienstortenangeführt. Bei mehreren Ressorts wiederum gebe es trotz weniger Dienstreisen höhere Kosten. „Hierfür werden“ laut Bundesfinanzministerium „von nahezu allen betroffenen Ressorts die Insolvenz von Air Berlin und die damit verbundene Beeinträchtigung und der letztendliche Wegfall des Shuttle-Betriebes als Grund genannt.“ Dies habe zur Bonn Folge gehabt, dass Beamte auf weniger kostengünstige Linienflüge beziehungsweise auf die Bahn oder die Straße hätten ausweichen müssen. Zwar hält der Rutschbahneffekt genBerlin weiter an. Soeben erst hat die Bundesregierung die Schaffung von 209 neuen Planstellenbeschlossen. DerPräsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, kritisierte dies. Esgebe bereits den größten Deutschen Bundestag mit 709 Abgeordneten, sagte er jetzt der Deutschen Presse- Agentur. „Wir haben mittlerweile aber auch die größte Bundesregierung mit 35 parlamentarischen Staatssekretären und nun sollen auch noch 209 Spitzenbeamte und Angestellte in den Ministerien eingestellt werden. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.“ Nicht dran zu rütteln Auch wenn diese neuen Stellen allesamt in Berlin eingerichtet werden dürften, wird sich an der Teilung des Regierungssitzes aber nichts ändern. Im Koalitionsvertrag, den Union und SPD im März unterzeichnet haben, ist festgehalten: „Wir stehen zum Bonn-Berlin-Gesetz. Bonn bleibt das zweite bundespolitische Zentrum.“ Überdies verspricht diegroße Koalition, mit den umliegenden Landkreisen, mit Nordrhein- Westfalen und Rheinland-Pfalz eine „vertragliche Zusatzvereinbarung“ zur Förderung Bonns abzuschließen. Daran, dass dieser Passus in denVertrag kam, hatte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), 70 Kilometer von Bonn entfernt in Aachen zu Hause, einen wesentlichen Anteil. Kommentar Seite 8 GBERLINER ZEITUNG/ISABELLA ALANTY NICHT V Kulturkalender 74.Jahrgang Der Wochenüberblick 5. April 2018 vom 5. bis 1. April 2017 ❖ Filmtipps Seiten 2&3 ❖ Kinoprogramm Seiten 4–6 ❖ Literatur Seite 6 ❖ Ausste lungen Seite 7 ❖ Konzerte Seite 7 ❖ Bühnen Seite 8 ❖ · · begonnen. Oft, wenn sie auf diese Weise mit anderen Künstlern undRäumeninAustausch trat, bedeutete das einen besonderenSchri t in ihrem künstlerischen Scha fen. Gleich am Anfang war da so, al sie im Künstlerhaus Bethanien mit ihren ersten „Dialogen“ auftrat und ihre Company Sasha Waltz &Guests gründete. Später, als sie im Jüdischen Museum ihre vielleicht b eindruckendsten„Dialoge“zeigte,gelang ihr anschließend mit der Neuerö fnung der Schaubühne mit „Körper“ ein künstlerischerQuantensprung. Jetzt steht wieder ein solcher Quantensprung an. Ab der Spielzeit 2019/2020 wird Sasha Waltz die Co- Intendanz des St atsba le ts übernehmen und im Radialsystem ist jetzt wieder ein „Dialoge“-Programm angesetzt. „Wirbel“ heißt es dieses Mal. Damit wird das 25-jährige Jubiläum der Waltz-Compagnie eingeläutet. Viele alten Weggefährten sind geladen. Renommierte Choreografen wie Meg Stuart etwa oder Musiker wie Jonathan Bepler oder Michael Rauter. Verwirbelte Kunstwerke Sasha Waltz erkundet das Radialsystem tanzend mit vielen Gästen: „Dialoge –Wirbel“ V ON MICHAELA SCHLAGENWERTH Vier Mal finden dieDialoge sta t. E sind nicht die ersten im Radialsystem und es wird wieder eine Entdeckungsreise durch das gesamte Gebäude sein. Man kann sich sicher sein: Diese „Wirbel“-Dialoge sind auch die ersten Recherchen und Versuche für die Arbeit, die Sasha Waltz 2020 in der St atsoper zeigen wird. Für die Choreografin ist das eine ungeheuer ergiebigeWeise des Arbeitens. Sie erlebt die Sichtweisen anderer Künstler auf ein Thema. Si erlebt auch die Reaktionen des Publikums und b k Auch für die Zuschauer ist e spannend, so einen Arbeitsproze s mitzuerleben und einen Einblick in die Werksta tder Künstlerin und ein tieferes Verständnis für ihre Arbeitsweise und ihreStücke zu bekommen. Die „Dialoge“ mögen ein work in progre s sein, sie sind oft auch für sich stehende Kunstwerke Das könnte auch bei „Wirbel“ so sein. Es ist ein Thema, mit dem sich Waltz seit mindestens einem Jahrzehnt auf vielfältige Weise auseinandersetzt. Sie hat dazu viel geforscht und dazu auch mit Wi senschaftlern gearbeitet. Jetzt scheint sie die physikalischen Gesetzmäßigkeiten noch einmal auf eine andere Ebene heben zu wollen in dem sie diese auf die Para lelen zum künstlerischen Scha fensprozess befragt. VERPASSEN ❖ DER KRANKMACHER Foodwatch nimmt sich Coca-Cola vor. Zuckrige Getränke seien schädlich, sagen die Verbraucherschützer –der US-Konzern lenke vonden Problemen nur ab.Deshalb müsse die Bundesregierung eingreifen. Tagesthema Seite 2, Kommentar Seite 8 DIE TODESFAHRT Vor25Jahren ereignete sich das schwerste Zugunglück der Berliner Nachkriegsgeschichte.DreiMenschen starben, weitere49Menschen trugenVerletzungen davon. Für einen Bahn-Fan aus Baden war es ein Tagmerkwürdiger Zufälle. Berlin Seite 10 DAS URTEIL Zwei Männer schleichen nachts in den Streichelzoo Neukölln. Sietöten eine Ziege und schneiden dem Tier ein Bein ab – aus Hunger,erklärten sie vorGericht. Am Mittwoch sind die beiden geständigen 29-Jährigen zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Berlin Seite 11 DPA/MAURIZIO GAMBARINI DER RUHIGE Felix Kroos ist Kapitän des Teams vom1.FCUnion, auf das ein unheimlicher Sognach unten wirkt. Deshalb bekommt er den Unmut der Fans zu spüren. Denn die legen ihm seine Ruhe und Gelassenheit als Gleichgültigkeit aus.Jetzt fordertermehr Aggressivität. SportSeite 19 DER TÄNZER Er ist einer der begehrtesten Solisten der internationalen Tanzszene.ImSommer kommt der in Deutschland aufgewachsene russische Tänzer Daniil Simkin von NewYorknach Berlin, weil er an das neue Projekt Staatsballett glaubt. Feuilleton Seite 21 WETTER Neue Zeiten brauchen neue Musik Peter Brötzmanns Nach-68er-Klänge in der Akademie der Künste mAnfang war der Sound. Nicht irgendein IWald- und Wiesensound,sonderneinmassives, heiseres Röhren und Quieken, atemlos und dröhnend, ausdauernd und muskelbepackt: Peter Brötzmanns Tonsteht wienichts sonst für den Aufstand gegen die Hierarchie der künstlerischen Dinge, wie man sie sich in den Sechzigern ausmalte. Dazu gehörten auch die Strukturen. Es istkein Wunder,da s Brötzmanndabei war, als man 1968 gegen das konventione l befriedete Jazzfest die Free Music Production mit ihrem Total Music M eting und später dem Workshop Freie Musik init ierte; und nicht umsonst gehörte 1969 zuden ersten Alben des FMP-Labels auch die Neuauflage des legendären „Machine Gun“, das BrötzmannimJahrzuvor auf eigene Faust produziert und mit einigen der wegweisenden Musikern des jungen europäischen Fr e Peter Brötzma n und AlbertMangelsdor f beim Fr e MusicMarketimQuartier Latin 1971 Der heute 7-Jährige ist also der ideale Gastgeberfür die Konzertabende, mit denen die Akademie der Künste aus Anla s ihrer „Fr eMusic Production“-Ausste lung das ästhetische Programm in Eri nerung ruft–und auch zeigt, wie und wohin es uns geführthat. Denn die Musik, die zwar als Fr eJa zfirmierte,zeichnetsich vor a lem durch Improvisation und Offenheit aus. „Brötzma n plus .“, wie die Konzerte überschrieben sind, versammelt Pioniere von einst, den holländischen DrummerHan Bennink undden Pianisten Alexander von Schlippenbach, dessen Globe Unity Orchestra die zentrale Formationdes europäischen freien Ja z war; dazu hörtman Brötzmann auch mit der texanischen Pedal-St el-Gita ristin Heather Leigh oder mit dem japanischen Gita risten Keiji Haino, einem Vertreter der extremen Noise-Tradition, in der sich Brötzma n mit Kulturkalender diversen Formationen fröhlich suhlte. So führen die Konzerte einerseits schlüssig in die aufregende Welt de b Konzerte,Kino und Bühnen im Blick BERLIN: Heute wechseln sich Wolken, Sonne und Regen ab.Tagestemperaturen um 15 Grad. Seite 2 FMP-PUBLISHING/WERNERBETHSOLD

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