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Berliner Zeitung 12.10.2018

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14 * Berliner Zeitung · N ummer 238 · F reitag, 12. Oktober 2018 ························································································································································································································································································· Berlin Berliner gehören zu den Unzufriedenen Glücksatlas: geringes Einkommen, hohe Miete Berlin schneidet auch im diesjährigen Glücksatlas unterdurchschnittlich ab.Indem vonder Deutschen Post veröffentlichten Regionenvergleich belegt die Hauptstadt den 16. Platz. Berlin erreicht mit 6,94 von 10Punkten den Vorjahreswert, rutscht im bundesweiten Vergleich aber einen Platz nach hinten. Als Grundlage der Studie dienten mehrere Kriterien: Bemerkenswert sei, dass in der Hauptstadt unterdurchschnittliches Einkommen auf überdurchschnittlich hohe Mieten träfe, heißt es in dem Bericht. Die Kaltmiete entspräche im Schnitt 20,2 Prozent des Einkommens, das sei der höchste Wert deutschlandweit. Auch beim Thema Arbeitslosigkeit ist Berlin mit neun Prozent trauriger Spitzenreiter. Den niedrigsten Wert erreicht die Metropole beim Thema Partnerschaft. 60,8 Prozent der Berliner sind verheiratet oder leben in einer Partnerschaft. Die zufriedensten Menschen leben laut Index in Schleswig-Holstein. Das Schlusslicht auf Platz 19 bildet Brandenburg. Besonders unglücklich sind die Menschen dort über ihr Haushaltseinkommen. Mit 19 431 Euro liegt das Einkommen in Brandenburg deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (21 919 Euro), unter den anderen ostdeutschen Bundesländern ist es aber das höchste. Auch mit ihrer Gesundheit sind die Menschen in Brandenburg unzufrieden. Mit 44,9 Pflegebedürftigen auf 1000 Einwohner herrscht im Land die zweithöchste Pflegequote. Nur Mecklenburg-Vorpommernliegt darüber.Ineinem Bereich schneidet Brandenburgdagegen gut ab: Mit 75,9 Prozent seien in keiner anderen Region so viele Menschen verheiratet oder lebten mit einem Partner zusammen. (dpa) So bewerten die Menschen ihre subjektive Lebenszufriedenheit 0(sehr unzufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) Schleswig-Holstein 7,36 Baden 7,22 Niedersachsen-Nordsee 7,17 Hamburg 7,14 Franken 7,14 Hessen 7,13 Württemberg 7,12 Nordrhein/Düsseldorf 7,11 Niedersachsen/Hannover 7,08 Westfalen 7,07 Nordrhein/Köln 7,07 Bayern-Süd 7,07 Rheinland-Pfalz/Saarland 7,05 Berlin 6,89 Sachsen 6,82 Thüringen 6,80 Brandenburg 6,76 Sachsen-Anhalt 6,69 Mecklenburg-Vorpommern 6,67 BLZ/REEG; QUELLE: DPA „Vivid“, also lebhaft, heißt die neue Show im Friedrichstadt-Palast. Und genauso geht es auf der Riesen-Bühne auch zweieinhalb Stunden lang zu. BARBARA EDEN hat geschafft, wovon viele ihrer Schauspielerkollegen ein Berufsleben lang vergeblich träumen: Sie wurde als Titelheldin der Serie „Bezaubernde Jeannie“ in den 60ernpopulär, noch heute laufen in 50 Ländern die 139 Folgen mit ihr als Flaschengeist. Später hatte die Schauspielerin eine eigene Show in Las Vegas. AmDonnerstagabend durfte die 87-Jährige im Friedrichstadt-Palast erleben, wie opulent ShowsinEuropa aussehen können. Als Ehrengast der Premiere von „Vivid“ schaute sie sich vom besten Platz des Hauses in der Mitte vonReihe 3–dasaßen auch schon Honecker und Kohl –die 12- Millionen-Euro-Produktion an. INKA BAUSE hatte Pech. Sie sucht sich für die Shows von Kollegen sonst immer Plätze weit hinten aus, weil sie nicht auffallen mag. Hat diesmal nicht geklappt. Sie saß in der dritten Reihe und wurde ungefragt ins Programm eingebaut: „Erst saß jemand auf meinem Schoß. Und während ich noch hoffte,dass er bald wieder geht, stand ich plötzlich auf der Bühne. Ich dachte, ich kriege einen Herzinfarkt. Ichmuss jetzt erst mal durchatmen.“ Ein einmaliges Erlebnis: „Am Freitag und Sonnabend bin ich mit meiner Tour in Halle und Cottbus.“ GOTT ist sich sicher,dass es so eine großartige Show wie „Vivid“ nirgendwo sonst gibt. MaxSchautzer,der gerade beim ausverkauften „Jedermann“ in Potsdam Gott spielt, ist vonder Show begeistert: „Soetwas hat auch Las Vegas noch nicht gesehen!“ LINDAHESSE freute sich über den Abend in einem Saal mit der TV-Heldin ihrer Kindheit. „Die bezaubernde Jeannie ist Kult! Obwohl ich Jahre nach der Erstausstrahlung geboren bin, war das eine meiner Lieblingsserien“, erzählt die Sängerin. Schauspielerin Tina Ruland wünscht sich seit ihrer Kindheit einen Flaschengeist.„Eine kleine bezaubernde Jeannie.Bis heute würde ich gerne ei- Bezaubernder Flaschengeist von Andreas Kurtz ak@andreaskurtz.net Barbara Eden führte die Liste der prominenten Gäste der „Vivid“-Premiere im Friedrichstadt-Palast an Frauenpower:AnkeEngelkeund Maria Schrader bei der Premiere von „Deutschland 86“ im Kino International. CHRISTIAN SCHULZ (3) Barbara Eden wurde als „Bezaubernde Jeannie“ weltweit bekannt. Jonas Nayschaffte mit der Serie „Deutschland 83“ seinen Durchbruch. GETTY IMAGES/CHRISTIAN MARQUARDT nen Platz für ihre Flasche bei mir zu Hause zurVerfügung stellen.“ JONAS NAY wurde vom Erfolg seiner Serie „Deutschland 83“ überrollt. Dafür gab es hiesige und internationale Preise. Für ihn haben sich Türen geöffnet. „Ich kann zu tollen Castings gehen.“ Die Fortsetzung „Deutschland 86“, deren Premiere amDonnerstagabend im Kino International gefeiertwurde und die vom19. Oktoberanauf Amazon Prime laufen wird, erzählt vom Zustand, in dem sich Deutschland 1986 befand. Und sie führte Jonas Nay zu Dreharbeiten ganz weit wegaus Deutschland: „Die Arbeit in Südafrika war toll.“ SYLVESTER GROTH gehörtwieder als Stasi-Offizier Walter Schweppenstette zu den Hauptdarstellern. DerMannist gefragt, denn er beherrscht das Komödiantische und das Dramatische in seinem Beruf, stand gerade auch erst für die Fortsetzung der Serie„Dark“vor der Kamera. Bei „Deutschland 83“ und „86“ war Groth für die Skurrilitäten zuständig. Während Jonas Nay und Maria Schrader in Südafrika den ausführlichen afrikanischen Part der Serie drehten, stand er in Berlin vorder Kamera. ANKE ENGELKE gehörte ebenfalls zu dem Berliner Teil des Ensembles. Auf diese Kollegin lässt Groth seitdem nichts kommen. Auch sie hat die gemeinsame Arbeit genossen: „Ich saß gefühlte drei Wochen an einem langen Tisch inder Stasi-Gedenkstätte.Das war für mich auch Geschichtsunterricht. In den Drehpausen haben wir uns gegenseitig von dem Deutschland 1986 erzählt, in dem wir uns damals aufhielten. Sylvester Groth im Osten und ich im Westen.“ Dass sie eine Ostdeutsche Stasi-Mitarbeiterin spielte, obwohl sie aus dem Westen kommt, bereitet ihr kein Herzdrücken: „Als Schauspieler muss man alles spielen. Auch einen Lehrer, obwohl man nie einer war. Und dann damit klarkommen, dass es immer Leute gibt, die sagen: Daswar aber ganz anders.“ Weniger politische Kriminalität Brandanschlag auf Energieversorger Die politisch motivierte Kriminalität ist nach Angaben der Innenverwaltung stark zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zählte die Behörde in der ersten Hälfte dieses Jahres 1646 Fälle. Dasist ein Rückgang um 35 Prozent. Rechtsgerichtete Kriminalität ging laut Innenverwaltung von1404 auf 667 Fälle zurück. Links motivierte Straftaten sanken von707 Fällen im ersten Halbjahr 2017 auf 455 im Vergleichszeitraum 2018. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sprach am Donnerstag von „guten Nachrichten“. In seinen Augen zeigten die aktuellen Zahlen, „dass das politische Geraune, alles werde immer schlimmer, so nicht stimmt. Werdas behauptet, hat nur ein Ziel: DieBürgerinnen und Bürger in Berlin zu verunsichern.“ Unterdessen verübten Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag in Charlottenburg einen Brandanschlag. An der Tür eines Hauses in Anzeige Lesen Sie am Wochenende Karriere Der Augenoptiker: Handwerker, Mediziner und Modeberater Niederlande: Studieren ohne Dach über dem Kopf der Gaußstraße brannten Autoreifen. Durch die Hitze zersprang eine Scheibe der Tür. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf das Gebäude. Darin sitzen unter auch das Unternehmen Energienetze Berlin und eine Tochterfirma des Energiekonzerns RWE, weshalb der Staatsschutz ermittelt. Er prüft, ob es einen Zusammenhangzur zwischenzeitlich geplanten Abbaggerung des Hambacher Forsts in Nordrhein-Westfalen gibt. Die CDU sieht wegen des Anschlags im Gegensatz zu Geisel „Berlin im Würgegriff des Linksterrors“. „Der linksterroristische Brandanschlag“ zeige,„wie leicht unsere kritischen Infrastrukturen wie die Stromversorgung ausgeschaltet werden können“, erklärte der CDU- Fraktionsvorsitzende Burkard Dregger. „Umfangreiche Stromausfälle können die Versorgung unserer Bürger unmöglich machen. Der Senat unternimmt rein gar nichts dagegen.“ Tatsächlich müssten Rechte und Ausstattung der Polizei dringend verbessertwerden, so Dregger. Marcel Luthe, innenpolitischer Sprecher der FDP, spricht von Taschenspielertricks mit der Kriminalstatistik. Der Senat habe auf seine – Luthes –Anfragen einräumen müssen, dass die Statistik allein die Taten zähle, die als polizeilich „abgeschlossen“ bewertet werden. „Ob die seit Jahren andauernde Serie von Brandanschlägen oder die islamistisch motivierten Übergriffe auf Menschen mitten auf Berlins Boulevards, an der konstanten Bedrohung unserer freien Gesellschaft gibt es keinen Zweifel“, so Luthe. (kop.) Lesen sie am samstag im steLLenmarkt ihrer BerLiner Zeitung Attraktive Angebote n kaLkuLator (m/W/D) Brauer Baugesellschaft mbH &Co. 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Berliner Zeitung · N ummer 238 · F reitag, 12. Oktober 2018 15 · · ······················································································································································································································································································· Brandenburg Anna Seghers ist nur mal schnell baden Familie und Künstler nehmen nicht ganz lautlos Abschied von einer Sommeridylle der berühmten Schriftstellerin. Es gibt einen neuen Besitzer VonTorsten Müller,Prieros Es ist ein verwunschener Ort. Durch dicht stehende Kiefern, Erlen und Birken blinkt das in der Sonne schillernde Wasser des Tiefen Sees vonPrieros (Dahme-Spreewald) den Hang herauf. Eine von Efeu umrankte steinerne Treppe windet sich die steile Böschung hinab. Sie verbindet die Terrasse eines kleinen weißen Häuschens, das oberhalb des Gewässers steht, mit dem Seeufer. Die Autorin Anna Seghers (1900 –1983) ist diese Stufen hinab und hinauf gelaufen. Wie oft, darüber gehen die Angaben auseinander. Jedenfalls hat die langjährige Präsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR und Autorin des in der ganzen Welt verlegten Romans „Das siebte Kreuz“ von 1970 an bis zu ihrem Tod die Sommer auf dem Grundstück vor den Toren Berlins verbracht. Sie ließ den schlichten, bungalowähnlichen Bau errichten, der im Inneren noch immer so aussieht, als sei sie gerade mal zum Baden hinunter gegangen. Derletzte Sommer Hellerau-Möbel, Korbsessel, eine Siebziger-Jahre-Couch, ein Kachelofen, Familienfotos mit der Grand Seniorin im Regal und eine holzvertäfelte Durchreiche zur kleinen Küche –sopräsentiert sich die Wohnstube mit der großen Fensterfront zum See noch ganz im Zustand der Zeit, da Anna Seghers hier Ruhe suchte. Neben dem Wohnsalon und der Terrasse gehören noch winzig kleine Schlaf- und Arbeitszimmer zum Haus. Auch wenn Anna Seghers schon seit 35 Jahren tot ist, haben die Nachkommen der Familie den Geist der Mutter und Großmutter immer wach gehalten. Radvanyi stand in schlichten Letternall die JahreamGartentor. Dasist der eigentliche Familienname vonAnna Seghers,die mit dem ungarischen Wirtschaftswissenschaftler und Philosophen Laszlo Radvanyi verheiratet war und zwei Kinder Korbsessel und Siebziger-Jahre-Couch: In diesem Haus am Tiefen See in Prieros verbrachte Anna Seghersnach 1970 die Sommer. hatte. Die ließen nicht nur das Haus weitgehend unverändert. Es stand auch befreundeten Künstlernder Familie offen, die sich dort zurückziehen und arbeiten konnten. Undwenn ihnen danach war, dann wurde im Schatten der hohen Bäume vorgelesen oder philosophiert. Das geschieht in diesen Tagen nun öfter. Denn es heißt für die Familie und die Künstler, Abschied zu nehmen vondem Haus,dem Grundstück und dem See. Das Grundstück ist eines jener Areale, die zu DDR- Zeiten von der Kommune verwaltet wurden, weil ihre Eigentümer seit dem Kriegsende im Westen lebten bzw. geflohen waren. Es hat inzwischen den Eigentümer gewechselt. Nach einem langjährigen Rechtsstreit wurde der Familie die Nutzung des Anwesens vom neuen Besitzer gekündigt. Was aus Haus und Grundstück werden soll, dazu wollte Anna Seghers wurde am 19. November 1900 als Netty Reiling in Mainz geboren. 1925 heiratete sie und hieß fortan Netty Radvanyi. Als ihre bedeutendsten Werkegelten „Das siebte Kreuz“ (erschienen 1942) und „Transit“ (1944). sich der Eigentümer gegenüber dieser Zeitung nicht äußern. „2018 ist wohl der letzte Seghers- Radvanyi-Sommer in Prieros“, sagt Andrea Theis. Die in Berlin und Köln arbeitende Konzeptkünstlerin hat in DIE SCHRIFTSTELLERIN DPA Der Hauptwohnsitz von Anna Seghers befand sich bis zu ihrem TodimJahr 1983 in Adlershof. In ihrer ehemaligen Wohnung in der Anna-Seghers-Straße 81 ist eine Gedenkstätte eingerichtet. Sie wird vonderAkademie der Künste betreut. der Vergangenheit den OrtimEinvernehmen mit der Familie fürs kreative Nachdenken nutzen können. Und nun hat sie das stilleWaldgrundstück, das in diesem Herbst geräumt werden soll, mit dem Kunstprojekt „c/o ANDREAS KLUG Radvanyi“ selbst zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung gemacht.„Ich trage viele Empfindungen in mir –Trauer,Ohnmacht, Wut“, sagt die gelernte Diplom-Ingenieurin, die gerade eine Doktorarbeit über die Wirkung von Kunstaktionen im öffentlichen Raum verfasst. „Ich will daraus etwas Produktives machen. Mein Motto lautet jetzt: Irgendetwas muss und wirdauch bleiben.“ Seit Monaten bringt die Künstler- Initiative Menschen aus Berlin und Brandenburg zusammen, die sich am authentischen Ort gegenseitig aus Seghers-Texten vorlesen. Besucher konnten sich wilde Eichen-, Ahorn- oder Kiefernsprösslinge mitnehmen, um auf diese Weise etwas von der Aura dieses Grundstückes hinaus in die Welt zu tragen. Trotz des Verlustes soll eine neue Saat aufgehen. Im kleinen Dahme-Örtchen Prieros hat eine Diskussion um die Benennung einer Straße nach Anna Seghers begonnen. Das Kunstprojekt „c/o Radvanyi“ hat diese Idee mit Unterschriftensammlungen ins Spiel gebracht. Inzwischen wird sie vom Heimatverein unterstützt. Und so spricht und streitet man im Ort immerhin wieder über eine Frau, die laut dem Kritikerfürsten Marcel Reich-Ranicki mit dem „Siebten Kreuz“ einen der bedeutendsten Romane der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts geschrieben hat. Nureinen Steinwurfvon dem Flecken entfernt, an dem Anna Seghers lebte, wohnt heute auch der Schriftsteller Ingo Schulze mitten im Prieroser Wald. Er nutzt dort ein ähnliches kleines,bescheidenes Sommerrefugium wie einst die berühmte und doch auch ob ihrer politischen Linientreue gegenüber der DDR umstrittene Kollegin. Ingo Schulze nennt es die Janusköpfigkeit einer trotzdem großartigen, kraftvollen Literatin. „Seitdem ich hier bin, hat es mir sehr gefallen, sozusagen im schöpferischen Dunstkreis dieser Nachbarschaft zu leben und zu arbeiten“, sagt der Autor von „Simple Anzeige Lesen Sie am Wochenende Mobile Welten Im Zeichen des Wandels: Neue Arbeitswelten in der Kfz-Branche Feinschliff fürs Dickschiff: Der VW Touareg in dritter Generation Storys“ und„Peter Holtz“. Gern sei er der Bitte des Kunstprojektes „c/o Radvanyi“ gefolgt, mit einer Lesung aus seinem eigenen Werk am Seghers-Ort die Literatur zu feiern. DerGarten, der eigentlich immer ein privater Rückzugsraum der Seghers/Radvanyi-Familie war und bleiben sollte, war während dieser und anderer Lesungen brechend voll mit Besuchern. Es scheint jedenfalls so,als habe„c/o Radvanyi“ den Geist des Ortes jetzt noch einmal so richtig aus der Flasche gelassen. EXKLUSIVE ADRESSEN www.fototage.berlin part of Heute und Morgen 10 18 Uhr Fotomesse amViktoria-Luise-Platz/Neuheiten/über 70 Fotoworkshops Check&Clean /tolle Messeangebote/über 40 Markenaussteller auf2500qm Telefonische Anzeigenannahme: 030 2327-50

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