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Berliner Zeitung 14.06.2019

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Pankows Bürgermeister Sören Benn über den Wandel des Prenzlauer Bergs – Seite 12 TU Berlin erfindet Beton neu Seite 6 17°/30° Meist sonnig Wetter Seite 2 Tierisch: Der Reichstag hat ein Mäuse-Problem Berlin Seite 9 www.berliner-zeitung.de 30 Jahre Mauerfall: Der Schwarzwald-Berliner Berlin Seite 10 Freitag,14. Juni 2019 Nr.135 HA -75. Jahrgang Auswärts/D*: 1.70 €–Berlin/Brandenburg: 1.60 € 5G-Versteigerung: Wird Telefonieren teurer? Tagesthema Seite 2 Anzeige Anzeige #berlinfashionweek www.fashion-week-berlin.com BSR Die neue Chefin in Orange VonTobias Miller Saubere Leistung. Bereits zum dritten Mal inFolge bekommen die Berliner Stadtreinigungsbetriebe eine Chefin. Stephanie Otto, derzeit noch Prokuristin bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Köln, wird den Job von Oktober an übernehmen. Das hat der Aufsichtsrat des Unternehmens am Donnerstag in seiner Sitzung beschlossen. Die 52-Jährige folgt Tanja Wielgroß, die Anfang März zu dem Energieversorger Vattenfall wechselte. 5400 Frauen Stephanie Otto führtvon Oktober an die BSR. 1.–6. JULI 2019 und Männer wird Otto künftig führen müssen. Die Mitarbeiter genießen in der Stadt nicht zuletzt wegen der witzigen Sprüche auf Orange ein hohes Ansehen. Das gilt es zu bewahren und zu modernisieren. Otto wollte sich am Donnerstag noch nicht zu ihrer neuen Aufgabe äußern, sie ist ja noch nicht im Amt. Zumindest nach der Papierform ist sie für die Aufgabe hoch qualifiziert. Sie verfügt über langjährige Führungserfahrung in der Entsorgungsbranche. Als Prokuristin in Köln verantwortet sie dort Business Development und Digitalisierung, Vertrieb, Marketing und IT. Dass die Nachricht von der BSR sofort auf allen denkbaren digitalen Kanälen verbreitet wurde, dürfte der Digitalexpertin gefallen haben. Bevorsie nach Köln kam, war Otto unter anderem in der Niederlassungs- und Vertriebsleitung der RWE Umwelt Rhein Ruhr GmbH in Essen und der Geschäftsführung der ATG& Rosendahl GmbH, ein mittelständischer Entsorger in Düsseldorf, tätig. Die BSR-Aufsichtsratsvorsitzende, Wirtschaftssenatorin Ramona Pop(Grüne), zeigte sich natürlich erfreut, dass erneut eine Frau das Rennen machte. Berlin kann manchmal doch weit vornesein. Unerreichbar Steffi Graf wird 50. Ein spätes Bekenntnis zum Geburtstag. Seite 3 Keine Räumung in der Rigaer Straße Gericht: Kneipe „Kadterschmiede“ darf bleiben –Linksautonome blockieren Elsenbrücke im Berufsverkehr VonKatrin Bischoff und Andreas Kopietz Im morgendlichen Berufsverkehr haben Linksautonome am Donnerstag auf der Elsenbrücke Autoreifen angezündet. Die Polizei musste die Brücke, die Treptow und Friedrichshain verbindet, sperren. Stundenlang kam es zu langen Staus. Bereits in der Nacht hatten Linksextreme in der Rigaer Straße in Friedrichshain Barrikaden errichtet und angezündet. Die Autonomen wollten so auf eine Verhandlung vor dem Landgericht aufmerksam machen. Dort ging es am Donnerstag um den Fortbestand der linken Szenekneipe „Kadterschmiede“ in der Rigaer Straße 94. Am Mittag verkündete das Landgericht einen erneuten Sieg für die Betreiber der Kneipe. Die 27. Zivilkammer wies in dem erneuten Verfahren um die Räumung der „Kadterschmiede“ die Klage des Hauseigentümers als unzulässig ab. Damit kann die Kneipe im Erdgeschoss weiter betrieben werden. Der Vorsitzende Richter bemängelte,dass der Anwalt des Eigentümers wie schon in früheren Verfahren keine ausreichende Prozessvollmacht habe. Das vorgelegte Dokument eines englischen Notars entspreche nicht den deutschen Anforderungen. Lukas Theune,Anwalt des Vereins „Kadterschmiede“, begrüßte die Entscheidung. Sicher könne der Hauseigentümer erneut Berufung gegen das Urteil einlegen. „Aber wir hoffen nun, dass es endlich einmal genug ist.“ Laut Theune habe sich der Verein in England bemüht, den Eigentümer des Hauses, die Lafone Investments LTD, an ihrer Geschäftsadresse ausfindig zu machen. Doch im Businesspark von Durham kenne niemand diese Firma. Die Betreiber der Kneipe nutzen zwei Wohnungen im Erdgeschoss ohne Mietvertrag. Deswegen wollte der Eigentümer nun auch noch 675 Euro Miete für die vergangenen drei Jahrevom „Kadterschmiede“- Verein gerichtlich durchsetzen. Anwalt Theune sagte, die Kneipe in dem einst besetzten Haus sei bereits 1991 legalisiert worden. Alle Bewohner „Sicher kann der Eigentümer Berufung einlegen. Aber wir hoffen nun, dass es endlich einmal genug ist.“ Lukas Theune, Anwalt des Vereins der „Kadterschmiede“ hätten Mietverträge, sie zahlten die Miete auf ein Bankkonto,hätten aber keine Hausverwaltung und somit keinen Ansprechpartner. Laut Verfassungsschutz ist die „Kadterschmiede“ Treffpunkt der linksradikalen Szene. Immer wieder werden in der Rigaer Straße Polizisten attackiert, Autos in Brand gesetzt und Häuser mit Eigentumswohnungen angegriffen. So war es schon zu Pfingsten, und so war es in der Nacht zu Donnerstag. Nach den brennenden Reifen und Barrikaden ermittelt der Staatsschutz nun wegen schweren Landfriedensbruchs. In einem Bekennerschreiben erklärten die Täter ihre Solidarität mit der „Kadterschmiede“ und einem „anarchaqueerfeministischen“ Projekt in der Liebigstraße. Diese seien „Orte des Widerstands gegen die Herrschaft voneinigen über viele,gegen Gentrifizierung und Verdrängung“. Angesichts der andauernden Gewalt in der Rigaer und der Liebigstraße müsse der Senat endlich entschlossen vorgehen und jedem klarmachen, dass auch Linksextremismus in Berlin nichts verloren habe, sagte der FDP- Abgeordnete Marcel Luthe. Polizeipräsidentin BarbaraSlowik hat derweil eine frühere Anweisung gelockert. Danach dürfen Polizisten leichter in Szeneobjekte wie die „Rigaer 94“ eindringen. Etwa wenn es um eine „Verfolgung auf frischer Tat“ geht –wenn wieder einmal ein Polizeiauto mit Steinen beworfen wurde. IMAGO IMAGES #berlinfashionweek www.fashion-week-berlin.com Schreddern von Küken bleibt erlaubt Bundesverwaltungsgericht räumt Übergangszeit ein Das Bundesverwaltungsgericht hat das massenhafte Töten männlicher Küken in der Legehennenzucht nur noch vorübergehend als zulässig eingestuft. Bis zur Einführung alternativer Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei dürften Brutbetriebe männliche Küken jedoch weiter töten, urteilte das Gericht in Leipzig. Die wirtschaftlichen Interessen der Brütereien sind aus Sicht der Bundesrichter allein kein „vernünftiger Grund“ im Sinne des Tierschutzgesetzes. Damit wertete das Gericht die Tierschutzbelange höher als bisher. Bis aber Alternativen zur Verfügung stünden, sei die Fortsetzung der heftig umstrittenen Praxis noch rechtmäßig. Nordrhein-Westfalen hatte das Kükentöten 2013 per Erlass stoppen wollen. Zwei Brütereien klagten dagegen. Jedes Jahr werden in Deutschland laut Bundesagrarministerium rund 45 Millionen männliche Küken getötet. Für die Produktion vonEiern werden Legehennen gebraucht. Männliche Tiere braucht man dagegen nicht. Weil man das Geschlecht bisher erst nach dem Schlüpfen erkennen konnte, werden die männlichen Küken vergast. Tierschützer kritisieren das heftig (BVerwG 3C28.16 und 3C29.16). (dpa) Wirtschaft Seite 7, Kommentar Seite 8 4 Berliner Verlag GmbH, 11509 Berlin Redaktion: (030) 63 33 11-457 (Mo-Fr10-16 Uhr), Fax-499; leser-blz@dumont.de Leser-Service: (030)23 27-77, Fax-76; www.berliner-zeitung.de/leserservice Anzeigen: (030) 23 27-50, Fax: -66 97; berlin.anzeigen@dumont.de Postvertriebsstück A6517 Entgelt bezahlt 194050 1.–6. 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