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Berliner Zeitung 20.04.2019

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Größe undFormen,Farben und Muster: Kein Ei gleichtdem anderen,selbst innerhalb eines Nestes nicht. Warum ist das so? SEITEN 4/5 1975 kamen bei einem Massaker an Irlands populärster Showband fünf Menschen ums Leben. Nun wird der Fall neu aufgerollt SEITE6 In den letzten 30 Jahren sind fast Dreiviertel aller Insekten verschwunden. Aber waskann man tun? Viel! Undzwar am besten gleich vor der Haustür SEITE 7 GETTY Berliner Sterneküche: Mehr Frauen an den Herd – Report Seiten 2und 3 Heute mit Service und Immobilien 8°/21° Fast wolkenlos Wetter Seite 18 AM WOCHENENDE www.berliner-zeitung.de 20./21./22. April 2019 Nr.92HA-75. Jahrgang Auswärts/D*: 2.00 € Berlin/Brandenburg: 1.80 € Im Magazin: MAGAZIN Gleichheit Vonwegen wie ein Ei dem anderen Seiten 4und 5 Leben Mehr Unordnung für die Bienen Seite 7 Der letzte Zeuge Eine Ostergeschichte von Alexander Osang SEITEN 2/3 Nordirland DerAnschlag auf die Miami Showband Seite 6 Brut- Art Der Tag, als die Musik starb WieMaxim Leo die Stasi austrickste Seite 10 Im eigenen Garten die Welt retten Am Kap der guten Hoffnung Anzeige www.atala.de Ist eSport eigentlich Sport? Die Ostergeschichte von Alexander Osang. Magazin SportSeite 23 EYEGELB -STOCK.ADOBE.COM Lebenslang Dagobert Berlin Seiten 10 und 11 Endlich ist Ostern! Wir haben in diesem Jahr sehr lange darauf warten müssen, denn das Fest wird nach dem Mondkalender und uralten Kirchenformeln bestimmt. Das führt manchmal zu einem sogenannten Osterparadox, was bedeutet, dass das Fest nicht nach dem ersten Vollmond im Frühling, wie üblich, sondernerst nach dem zweiten stattfindet. Das war zuletzt 1974 so und das nächste Mal wird es2038 wieder so spät werden. Jeder kann sich also schon einmal ausrechnen, wie alt er dann ist und ob er das wohl noch einmal erleben wird. Ein Paradox bezeichnet eine zutiefst widersprüchliche, höchst merkwürdige Angelegenheit. Insofern ist das Osterparadox doch eine ganz passende Beschreibung unsererGegenwart. Aufgeregte Zeiten Wir leben in aufregenden, man könnte auch sagen aufgeregten, auf jeden Fall aber aufreibenden und widersprüchlichen Zeiten, wenn wir uns dem täglichen Strom der Nachrichten aus den Medien und den (un-)sozialen Netzwerken aussetzen. Ist das Wort Brexit nicht irgendwie mit demWort Paradoxverwandt? Auch deshalb sehnen viele solche Pausen herbei, wie wir sie an großen Festtagen wie Weihnachten oder Ostern erleben können. Wenn das öffentliche Leben einige Takte langsamer läuft und manchmal ganz zum Stillstand kommt und die Politik überwiegend schweigt. Und obwohl wir gerade in Berlin in einem höchst weltlichen Umfeld leben, in dem die Kirchen für die meisten Menschen nur noch, wenn überhaupt, folkloristischen Charakter haben, bestimmen sie mit ihren Feiertagen auch hier den Lebensrhythmus. Nirgends kann man diesen Widerspruch besser erleben als in einem Gottesdienst an Heiligabend.Wenn manche einmal im Jahr überfüllte Kirche kein Ort der Einkehr ist, sondern ein Rummelplatz ahnungsloser, Selfies produzierender Eltern, überdrehter Kinder und überforderter Pfarrer. Ostern ist anders. Nur wenige kommen auf die Idee, „der Stimmung wegen“ in die Kirche zu gehen, und auch die weihnachtliche Stille fehlt, die allenfalls der Karfreitag noch bietet. Da muss sogar die mächtige Bundesliga pausieren und das Freitagsspiel streichen. Und doch gibt es ein Innehalten, freie Tage,Ferien. In diesem Jahr scheint das besonders wichtig zu sein. Die ersten drei Monate waren anstrengend, das Wort Brexit ist schon gefallen. Jeden Tageine neue Volte und am Ende doch wieder nichts entschieden. Man kann das als wunderliches Gebaren der kuriosen Briten belächeln. Tatsächlich aber bringt dieses unendliche Debakel die Europäische Union in aufgewühlten Zeiten ge- Frohe Ostern Die ersten drei Monate in diesem Jahr waren anstrengend. Endlich gibt es ein paar Tage Pause. Die Chance, Kraft zu sammeln für die Monate voller Entscheidungen. VonHolger Schmale Wir leben in aufregenden, man könnte auch sagen aufgeregten, auf jeden Fall aber aufreibenden und widersprüchlichen Zeiten. fährlich nahe an den Abgrund. Das spüren viele Menschen, dazu muss man den verschlungenen Pfaden der Brexit-Verhandlungen nicht im Detail folgen. So vieles ist unklar, auch bei uns. Manche in der CDU/CSU hatten am Anfang des Jahres gehofft, der Kanzlerschaft Angela Merkels nun bald ein Ende zu bereiten. Das erweist sich als höchst vertrackt. DieKanzlerin tut ihre Arbeit mehr denn je als eine,die über den Parteien steht, das war schon immer ihre Methode. Viele empfinden das als beruhigend in all dem Durcheinander. Aber wie wirddas ausgehen, und wann? Die Sozialdemokraten versuchen sich vor dem Untergang als Volkspartei zu retten, kann das noch funktionieren? Und werden die Grünen ihren Höhenflug fortsetzen oder doch irgendwann wieder abstürzen? Gleichzeitig zeigen Zigtausende junge Leute jeden Freitag mit ihren regelwidrigen Protesten, wie wenig sie noch an die Zukunftsversprechen dieser Politiker glauben, die sich doch vorallem mit sich selbst zu beschäftigen scheinen. Istdas nun eine eher beruhigende oder beunruhigende Entwicklung? All das aber hat jetzt für ein paar Tage Ruhe. Auf eine fast mystische Weise trägt dazu auch der Brand von Notre-Dame bei. Das Feuer in dieser so besonderen Kirche konnte man als Fanal verstehen, unser Leben, unsere Zukunft, unser Europa nicht so leichtfertig aufs Spiel zu setzen. DasWichtige vomUnwichtigen besser zu unterscheiden. Innezuhalten. Aber wer könnte dieses Zeichen gegeben haben? Diejenigen, die an Ostern das höchste Fest ihres Glaubens feiern, werden eine Antwort darauf wissen. Und nach Rom schauen und sich fragen, welchen Trost der Segen urbi et orbi des Papstes in diesem Jahr spenden mag. Und ob vielleicht der Papst auch einmal die Schatulle des Vatikans öffnet, für den Wiederaufbau dieses weit über die Kirche hinausweisenden europäischen Symbols. Ruhe nutzen BeimWort Spenden erfasst viele aber auch ein Befremden, wie viel leichter Millionen für die Rettung eines Bauwerkes als für Menschen in Not zusammenkommen. Es gibt viele Gründe, die Osterruhe zu nutzen, in sich zu kehren und Kraft zu sammeln für die nächsten Monate voller Entscheidungen, den Landtagswahlen und der Europawahl, Aufregung. Die großen Feiertage sind dann erst einmal vorbei. IN EIGENER SACHE Liebe Leserinnen, liebe Leser, die nächste Ausgabe der Berliner Zeitung erscheint nach Osternam Dienstag,23. April 2019. Berliner Verlag GmbH, 11509 Berlin Redaktion: (030) 63 33 11-457 (Mo-Fr10-16 Uhr), Fax-499 Leser-blz@dumont.de, Leser-Service: (030)23 27-77, Fax-76; www.berliner-zeitung.de/leserservice Anzeigen: (030) 23 27-50, Fax: -66 97; berlin.anzeigen@dumont.de Postvertriebsstück A6517 Entgelt bezahlt 4 194050 501801 61016 BEIKÖNIG OHNE ANZAHLUNG! NEU-FÜR-ALT-PRÄMIE: BISZU8.000 €FÜR IHREN GEBRAUCHTEN SICHERN 1) ! Vollkasko-Versicherung nur49€mtl. 2) Renault Clio 5-Türer monatliche Leasingrate 99€* Renault Clio 5-Türer Life Energy TCe 75PS · Klimaanlage ·Multimedia-System ·Ganzjahresreifen ·*zzgl. 799 €für Bereitstellungskosten ·mtl. Leasingrate: 99 €·Anzahlung: 0€·Laufzeit: 36 Mon. 10 Tkm/Jahr ·ein Angebot der König Leasing GmbH (10829 Berlin, Kolonnenstr. 31) · 1) Bis zu8.000 €Neu-für-Alt-Prämie über DAT bei Inzahlungnahme. 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