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Berliner Zeitung 24.03.2018

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Berliner Zeitung

v v USA Long Island , seineKäf l Diese R i Von Jörg Hunke P R . . . Sonnabend/Sonntag, 24./25. März 2018 Nr.71HA-74. Jahrgangwww.berliner-zeitung.de 1.70 € Berlin/Brandenburg -1.90 € Auswärts/D* Anja Reichs neue Kolumne aus Israel – Seite 4 AM WOCHENENDE ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... U S A Immer angriffsbereit V ON KARL DOEMENS Als die Bombe schließlich platzte,entfuhr Chris Murphy ein Stoßgebet: „Die Person, die künftig das Oval Office als Erster betreten und als Letzter verlassen wird, befürwortet militärische Erstschläge gegen den Iran und Nordkorea“, twitterte der demokratische Senator aus Connecticut. „Mein Gott!“ Der Mann, der auch viele US-Medien in Angst und Schrecken versetzt, ist 69 Jahre alt, hat einen markanten Schnurrbart und mag schwereMotorräder:John Bolton. Der ultrakonservative Hardliner war unter Präsident GeorgeW. Bush der glühendsteVerfechter des US-Einmarsches im Irak. Bis heute findet er ihn richtig. Vom 9. April an nun wird der Ex-Botschafter als Nationaler Sicherheitsberater jeden John Bolton, Morgen Präsident Donald Trumps nationaler Trump über die Weltlage Sicherheitsberater informieren und sämtliche außenpolitische Entscheidungen begleiten. Der derzeitige Amtsinhaber H. R. McMaster wurde von Trump am Donnerstagnachmittag immerhin nicht per Tweet, sondern durch eine persönliche Nachricht gefeuert. DieAblösung des Generals,der mit seiner spröden militärischen Disziplin so gar nicht zum selbstherrlich-chaotischen Führungsstil des Präsidenten passte, war seit längerem erwartet worden. DieAuguren hatten nur gehofft, Trump werde sich für einen moderaten Nachfolger entscheiden. Doch die Wahl fiel auf Bolton, der wie der neue Außenminister Mike Pompeo als rechter Hardliner gilt. Offensichtlich scheint, dass das von den Europäern hochgehaltene Nuklearabkommen mit dem Iran mit der Ernennung Boltons endgültig tot ist. Trump war bereits entschlossen, den Deal aufzukündigen, wurde aber von McMaster und Ex-Außenminister RexTillerson noch zurückgehalten. DieUSA forderten Nachbesserungen bis zum 12. Mai, die Teheran aber ablehnt. Bolton hatte schon 2015 offen gefordert, den Iran zu bombardieren. Er wird nun sicher für eine harte Linie plädieren. Auf kriegerische Optionen setzt Bolton auch in Nordkorea. Trump will sich zwar im Mai bei einem Treffen mit dem Machthaber Kim Jong-un als großer Dealmaker beweisen. Aber Bolton sagte schon vor zwei Wochen:„Das sollte ein sehr kurzesTreffen werden.“. Nach seiner Meinung muss der Präsident nur sagen: „Erklären Sie mir, dass Sie mit dem Abbau ihres Atomwaffenarsenals begonnen haben. Ansonsten denken wir über etwas anderes nach.“ Leserbriefe 16, 17 . ............................................................................................................... . Sudoku, Rätsel am Wochenende 31, B14 ................................................................................................................. Kleinanzeigen 12, 17, 20 ................................................................................................................. Traueranzeigen 16 ................................................................................................................. Berliner Verlag GmbH, 10171 Berlin Redaktion: (030) 63 33 11-457 (Mo-Fr 10-16 Uhr), Fax–499; leser-blz@dumont.de Leser-Service: (030) 23 27-77, Fax-76; www.berliner-zeitung.de/leserservice Anzeigen: (030) 23 27 -50, Fax: -66 97; berlin.anzeigen@dumont.de ................................................................................................................. 4 Postvertriebsstück A6517 /Entgelt bezahlt 194050 501702 61012 Morddrohungen an der Grundschule Auf einem Berliner Pausenhof wird ein Mädchen bedrängt, weil sie nicht an Allah glaubt. Es ist kein Einzelfall. Schulen und Behörden reagieren hilflos. V ON MARTIN KLESMANN An vielen Berliner Schulen sind Konflikte unter Schülern mittlerweile religiös motiviert. Da werden Mitschüler unter Druck gesetzt, wenn sie sich nicht an den islamischen Fastenmonat Ramadan halten. Auch antisemitische Äußerungen gehören für viele Lehrer zum Schulalltag. „Es gibt bereits heute viele Beispiele vonreligiösem Mobbing an Schulen“, hatte jüngst eine Neuköllner Schulleiterin erklärt. Nun macht erneut ein Vorfall mit antisemitischer Tendenz die Runde. Dieses Mal geht es um verstörende Ereignisse an der Paul-Simmel-Grundschule im östlichen Tempelhof. Es geht um Todesdrohungen unter Kindern. Diese Schule besucht auch die Tochter eines 41-jährigen Vaters, der anonym bleiben möchte. „Unsere Tochter wurde von muslimischen Schülern angepöbelt, weil sie nicht an Allah glaubt“, sagt der Mann im Gespräch mit der Berliner Zeitung. Bereits seit etwa drei Jahren komme es in der Schule zu religionsmotivierten Vorfällen, führt eraus. Zuletzt Ende Februar. Die schmächtige Tochter sei voneinem Mitschüler gefragt worden, ob sie Jüdin sei, berichtet der Vater.Daein Elternteil jüdischer Herkunft ist, habe sie das bejaht, woraufhin der Schüler das Wort „Jude“ mehrfach in bedrohlichem Tonfall wiederholt habe. Bei einem früheren Vorfall – bei dem die Mitschüler vom jüdischen Elternteil noch gar nichts wussten –sei seine Tochter sogar mit dem Tode bedroht worden. Der körperlich deutlich überlegene Schüler habe der damaligen Zweitklässlerin gesagt, sie solle geschlagen und anschließend umgebracht werden, weil sie nicht an Allah glaube. „Wir Eltern wurden von dem Mitschüler als Dummköpfe beschimpft, weil wir unsere Tochter nicht im Glauben an Allah erziehen“, sagt der Vater. Bereits vor etwa drei Jahren war dem Mädchen nach Angaben ihres Vaters Ähnliches widerfahren. Wernicht an Allah glaube,werde verbrannt, hätte eine Mitschülerindem Mädchen klar gemacht. Der Vater ist verärgert darüber, dass der Schulleiter diese Ausfälle offenbar nicht zum Anlass nimmt, öffentlich in Rundschreiben dagegen vorzugehen. Er wünscht sich, dass Begriffe wie „Toleranz“ und „Religionsfreiheit“ permanent im Unterricht thematisiert werden. „Es kam jeweils zu einer Gegenüberstellung zwischen den Schülern“, berichtet der Vater. InAnwesenheit von Schulleiter und Sozialarbeiter wurde der Vorfall thematisiert. „Für meine Tochter war diese Gegenüberstellung traumatisierend“, sagt der Vater. Der langjährige Schulleiter Thomas Albrecht bestätigt, dass die Vorfälle ihm bekannt seien und ernst genommen würden. „Grundsätzlich werden bei Streitigkeiten die Schüler angehörtund danach entsprechende Schritte eingeleitet.“ So sei es „Der Schüler hat meiner Tochter gesagt, sie soll geschlagen und umgebracht werden.“ Der Vater einer Grundschülerin auch in den drei Fällen passiert. DieElternseien eingeladen worden. „In der entsprechenden Klasse gab es ein Projekt zum Thema Toleranz“, sagt er. Bei allen Vorfällen habe man mit Schulaufsicht und Polizei das weitereVorgehen abgestimmt. Auch die Bildungsverwaltung weiß seit langem Bescheid. In den nächsten Tagen werdeesein Treffen mit Eltern, Schulleiter und Schulaufsicht geben. „Wir nehmen das sehr ernst“, sagt Beate Stoffers nun, die Sprecherin von Senatorin Scheeres. Bisher wurde geredet, der Junge besucht weiter die Schule. In einem Schreiben des Schulleiters an den Vater heißt es: „Den Vorfall vor einem Jahr mit den antisemitischen Beschimpfungen hatte ich bereits als abgeschlossen betrachtet.“ Alles sei bei Dienstbesprechungen und bei Klassenleiterstunden thematisiert worden. Der Vater hingegen ist da anderer Meinung. „Der Senat müsste den Schulen ein Instrumentarium anbieten, um nicht nur gegen solche einzelnen Regelverletzungen vorzugehen, sondern insbesondere solche Themen wie Toleranz, Religionsfreiheit, westliche Werte sowie das friedliche Miteinander kontinuierlich den Kindernzuvermitteln.“ Undesmüsse deutlich mehr mit den Eltern gearbeitet werden. DerVater erzählt, dass in Whats- App-Gruppen der Grundschüler auch ein Enthauptungsvideo des IS kursierte. Der Schulleiter bestätigt das.Essei eine Anzeige gestellt worden und in diesem Fall habe es auch einen Elternbrief gegeben. Probleme räumt der Schulleiter durchaus ein. „Über 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind nichtdeutscher Herkunft, viele haben vor der Grundschule keine Kita besucht und kommen bei uns das erste Mal mit Kindern aus anderen Kulturkreisen zusammen“, sagt er. Kleine Konflikte seien in der Phase der kulturellen Überforderung nicht zu vermeiden. „Dem begegnen wir proaktiv und thematisieren gleich zu Beginn Unterschiede und Gemeinsamkeiten derKinder“,sagt er. Der Vater sagt, er sei selbst vorüber 26 Jahren als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Es sei ihm vom ersten Tagklar gewesen, dass er die deutsche Sprache erlernen, die westlichen Werte wie Toleranz leben müsse und sich an sein Umfeld anzupassen habe.Ererlebevor Ortin der Schule, aber auch in der Wohngegend, dass sich nicht wenige muslimische Mitbürger zunehmend abkapseln würden. DerVater meint: „Hier ist die Politik gefragt. Die falsch verstandene Toleranz ermöglicht gerade dieUnwilligkeit zur Anpassung an sein Umfeld und die teils darauf folgende Radikalisierung.“ Es fehle an Lösungen für eine wirkliche Integration. Und erhat bereits erste Konsequenzen gezogen. Ab der 5. Klasse soll die Tochter die Schule wechseln. So setzt sich die Segregation fort. Hier und an anderen Schulen in Berlin. GETTY IMAGES/ISTOCKPHOTO Anzeige www.fliesen.de NAC H R I C H T E N Für deutschsprachige Portale gilt deutsches Recht Haben Urlauber einen MietwagenimAuslandüber einen deutschsprachigen Online-Vermi tler gebucht, kö nen siesich bei Streitigkeitenauf deutsches Recht berufen. Das gelte bei a len Portalen, deren Angebotsich „erke nbarandeutsche Kunden“ wendet, erklärtHerbert Engelmohr vom Automobilclubvon Deutschland (AvD). Bei einem Vertragsabschlu smit dem Vermieter am Urlaubsort gilt sta tdessen das entsprechende Landesrecht, und rechtlicheStreitigkeiten etwa umMängel oder Versicherungsleistungen mü sten vor dortigen Gerichten ausgetragen werden. Buchen Urlaubererst vorOrt,kö nten sie – mit einer gewi sen Flexibilität beider Fahrzeugkla se–Schnä pchen machen. Wer frühzeitig im Netz nachschaut, ka n sich die gewünschte Fahrzeugkategorie eher sichern. (dpa) „Mein Schi f 2“ bleibt vorerst bei TuiCruises Die „Mein Schiff 2“ bleibt vorerstinder Flo te von Tui Cruises. Eigentlich so lte sie imkommenden Jahr an die britische Schweste r ederei Mare la Cruises verkauft werden. Nunfährt sie aber bis April 20 2 bei TuiCruises,teilte die R ederei mit. Sie wird jedoch einen neuen Namen bekommen, der zusammen mit den Routen im April beka ntgegeben werden so l. Der neue Name istnötig, de n im 2019 geht die neue „Mein Schiff 2“ an den Start. Die derzeitige „Mein Schiff 2“ fährtseit 20 1 für Tui Cruises. (dpa) Neue E-Bike-Route um den Schweizer Berg Napf ImSchweizer KantonBern führteine neue E-Bike-Route einmal um den Ber gipfel Napf.Die 150 Kilometer lange Strecke der „Herzschlaufe Napf“lä st sich in drei Tageseta pen aufteilen, wie die TourismusvertretungBerns mi teilt. Zwischen 1 0 und 16 0 Höhenmeter sind zu bewältigen. Eta penorte sind Wi lisau, Langau und Entlebuch. DieRoute so l ab 21.April 2018 komple tbeschildert sein. Da n öffnen auchdie Verleihstationen für die E-Fah räder.Der Napf ist der höchste Gipfel des Napfberglandes. (dpa) K O N T A K T BerlinerZeitung E-Mail:berlin.service@dumont.de NICHT VERPASSEN ❖ SICHERHEIT IN BERLIN DiePolizei hat strukturelle Probleme.Die Staatsanwaltschaft kommt mit der Anklageerhebung nicht hinterher.Die Zustände in den Gefängnissen sind besorgniserregend. Berlin Seite 10 ABSCHIED VON BELLA BLOCK So lange ermittelte kaum ein anderer Fernsehkommissar.Nach 25 Jahren hört HanneloreHoger auf, als Bella Block nach Täternzufahnden. Es ist ihr 38. Fall, mehr ein Psycho-Thriller als ein Krimi. Feuilleton Seite 25 SOMMERZEIT In der Nacht von In der Nacht zum Sonntag 2 3 1h vorstellen Berliner Zeitung · Nummer 71 · 24./25. März 2018 – Seite B1 Wochenende Reise Karriere Mobile Welten In Baiersbro n sind auch die Restaurants ohne Michelin-Sterne spitze Seite B2 Wüsten und Berge erleben: Mit Geländewagen und Dachzelt durch den Oman Seite B3 Ü berdas entspa nte Zusammenleben auf Long Island spricht Te rie Sultan gleich am Anfang des Rundgangs.Sie ist die Leiterin der Pa rish-Museumsfür moderneKunst, einem derTreffpunkte auf der Insel. Sie erzählt von Glamour und den Weltstars wieGwyneth Paltrow und Jimmy Fa lon, Jay Zund Beyoncé, die ganz relaxed mit Anhang durch die Au ste lungen schlendern, aber si erwähnt auch die einfachen Arbeiter,die das Gebäude e richtet haben und gerne zu den Au stellung kommen,de nsie haben für immer freien Eintri t,weil sie kräftig angepackt haben. Insel derKünstler und Au steiger Long Island ist die Insel, die New Yorker Künstler undAu steigervor Jahrzehnten für sich entdeckt ha ten.We n ihnen die große Metropole zu laut, zudreckig oder zu gefährlich wurde, da n zog e sie raus in die Natur, ans M er, hin zu den einfachen Leuten. Auf Long Island fanden sie ihre Ruhe, ließen sich inspirieren. Der Schriftste ler Max Frisc hat unter dem Leuch turm in Montaukundan den Stränden in der Umgebung eine Liebesromanz erlebt, seine Erzählung hat er dann auch „Montauk“ gena nt. Long Island beschreibt er als sein kleines So nenparadies. ImMuseum hängt ein Foto von Paul McCartney, der mit Schla phut und schlichtem Sweatshirt im Gartentiefenentspa nt neben dem Maler Wi lem de K oning sitzt.Be ser lä stsich die Kunst der Lä sigkeit nicht darste len. Auf ihrer Führung durch die lichtdurchfluteten Räume des Museums in Water Mi l erzählt Te rie Sultan auch von den Architekten des Gebäudes, den Schweizern Herzog e auch die Elbphilharmon die A lianz-Arena in n ge aut haben. Die beiden Mä ner Von wegen Traumurlaub: Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschi f ist zwar abwechslungsreich, aber nichterholsamSeiteB6 Nicht vergnüglich, aber meistenslohnend:WasArbeitnehmerüber ihreSteuererklärungwi senmü senSeiteB8 Die kürzeste Verbindung von Berlin nach Long Island führt über den John-F.-Ke nedy-Flughafen in New York. Von dort gibt es unterschiedliche Bahnverbindungen zu den kleinen Orten. Mit dem Auto sind es vom Flughafen nur 30 Minuten bis zum Hotel A legria in Long Beach (80 West Broadway, Long Beach, NY 1561, E-Mail: reservations@a legriahotelny.com.) Das Vier-Sterne-Hotel bietet eine ruhige Atmosphäre und einen direkten Blick aufs M er. Informationen zur Region und einen Überblick über touristische Angeboten bietet: www.discoverlongisland.com orientierten sich bei der Planung an den Scheunen, die in den 60er-Jahren die damals noch nicht so beka nten Künstler als Ateliers nutzten. Und weil sie meistens draußen malten, gibt es eine große Rasenfläche rund um die moderne Scheune.„Licht,daswardieInspiration derKünstler“, sagt Te rie Sultan. Da n empfiehlt sie einen Blick auf die Werke von Roy Lichtenstein, Jackson Po lock, L e Krasner und Wi lem de K oning. Später kamen die Reichen Den Künstlern folgten im Laufe derZeitimmer mehrReicheundWohlhabende.Siee richtete vor a lem in den Hamptons ihre Vi len und Anwesen Nicht wenige der Supe reichen reisen Der Leuch turm inMontauk ist eines der Wahrzeichen in Long Island. INFO LONG ISLAND möchte, wo die glamouröse Gese lschaft sich zum High-end-Sho ping verabredet und was sie sich da n so gönnt, so lte die Einkaufsstraßen in den kleinen Orten zum „Celebrities spo ting“ besuchen. Und doch vermi telt die Insel noch immer etwas von dem Gefühl der Freiheit, von Hippietum und der Lust auf den Neubegi n im Sommerwind. Und das liegt auch an Leuten wie beispielsweise Michael Kontokosta. Früher hat der Anwalt in New York gearbeitet, doch da n zog e rausundfingan,inGr enportReben zupflanzen. Der kräftige Ma n mitVolbartundgriechischenVorfahrenhattekeineAhnungdavon,aberesmachteSpaß. Un die Bedingungen auf der Insel sind Sonnabend auf Sonntag werden die Uhreneine Stunde vorgestellt, vonzweiauf drei Uhr. Aber ist das wirklich sinnvoll? Tagesthema Seite 2, Kommentar Seite 8 WETTER Unterwegs mit den neuen VW T-Roc: Der neue Mi telkla se-SUV erscheint solide Seite B10 BMW führtkünftig den SCR-Kat serienmäßig in a len beka nten Diesel-Baureihen ein Seite B12 sto pte. Wi senschaftler suchten Alternativen und bemerkten, da s das Klima auf Long Island dem im französischen Bordeauxähnelte. Das kö nte stimmen, nicht nur Kontokosta sammeltmit seinemWein wertvo le Preise. Am Ende der Rundreise istNew York da n wieder ganz nah, nicht nur geografisch. In Long Beach sin die Läden so spezie l und ihre Besitzer so exzentrisch wie sonst nur in der Bronx oder in Br oklyn. Restaurants wie das „The Lost and Found“, das der deutschsprachige Koch Alexis Trolf leitet, gehören dazu. Fein abgestimmte, saisonale Produkte werden hier mit großem Tamtam auf Holztischen serviert. Und wer eskuschelig mag, umso be ser. Das kleine Restaurant ist oft vo l. In der Nachbarschaft werden laut Werbung Donuts hergeste lt, die Leben re ten kö nen. Was auch sonst erwartet man von teuflisch-frischem Gebäck in Form von Rettungsringen? Der Chef des „Dough Hut“ hat vorsechsJahrenNewYorkverla sen hat, um sich in Long Beach selbstständig zu machen. Warum weg aus der Weltstadt? Seine gegerbte Haut, seine kräftigen Oberarme zeigen, da s er ein begeisterterSurfer ist. Der Strand ist nicht weit weg und zu Fuß zu e reichen. „Deshalb“, antwortet er. Auf dem Weg zurück zumFlughafen geht es noch am Garden-City-Hotel vorbei. Dorthin flüchtete Michael Jackson,al sich die Welt darüber empörte, da s er in Berlin seinen damals neun Monate alten Sohn ausdem Fenster des Adlons gehalten ha te. 40 Tage blieb Jackson im Versteck. Angenehmer ist es natürlich, we n man sich auf derInselfreibewegen ka n. Wochenende BERLIN: Wolkig bis starkbewölkt. Tageshöchstwerte bei 9, nachts um 1Grad. Seite 2 New York Die Kunst der Lässigkeit Long Island ist noch immer die Insel der Künstler und Aussteiger. Schon Schriftste ler Max Frisch und Paul McCartney fanden hier Ruhe und Inspiration Reise Lässig vorNew York –Ein Rundgang über Long Island Karriere Alle Mann an Bord?–Traumjob auf einem Traumschiff Mobile Welten Sauber machen –Wie BMW auf die Dieselkrise reagiert Immobilienwelten DerZukunft zugewandt –Mehr Energieeffizienz beim Hausbau VERKAK UFSOFFENES WOCHENENDE SPANDAU |24.03. |09-18 UHR&25 3) .03. |13-18 UHR OHNEANZAHLUNG&MIND.1.000 €FÜR IHRENALTEN GEBRAUCHTEN! 1) Vollkasko-Versicherung 99 fürnur 49 €mtl. 2) monatliche Leasingrate € * 3) Schausonntag www.fiat-koenig.de Fiat 500 Lounge 1.28V·Klimaanlage ·UConnect®Radio mitAUX-IN, USB, 5''Touchscreen,Bluetooth®-Freisprecheinrichtung ·Lederlenkrad ·Glasdach· Einparkhilfe · Gesamtverbrauch(l/100 km): innerorts6,2;außerorts 4,2; kombiniert4,9;CO 2-Emissionen(g/km): kombiniert115 (Werte nachVO(EG)715/2007). ·*zzgl. 799€ fürBereitstellungskosten·mtl. 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