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Berliner Zeitung 27.01.2018

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Berliner Zeitung

490Euroretour. www.thaiairways.com. www.movenpick.com www.hyat.com VonMarcVorsatz ChiangMai Bangkok Golfvon Thailand THAILAND KAMBODSCHA MARC VORSATZ . . . Sonnabend/Sonntag, 27./28. Januar 2018 Nr.23HA-74. Jahrgangwww.berliner-zeitung.de 1.70 € Berlin/Brandenburg -1.90 € Auswärts/D** Keiner spielt wie er: ein Lob auf Charly Hübner – Seite 23 AM WOCHENENDE ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... G R O S S B R I T A N N I E N Stimme der Hoffnung V ON SEBASTIAN BORGER Krankheiten und deren mögliche Heilung haben Tessa Jowell ihr Leben lang begleitet. Die englische Arzttochter studierte Gesundheitsmanagement, wurde Sozialarbeiterin, arbeitete mit geistig Behinderten. In der Labour-Regierung vonTony Blair diente sie als Gesundheits-Staatssekretärin, ehe der Premier sie zur Kulturministerin machte.Später unterrichtete sie an der Harvard-Universität Gesundheitspolitik. Seit acht Monaten lebt die 70-Jährige selbst mit einer Krankheit –und ihre Rede am Donnerstag im Londoner Oberhaus rief ein Ereignis hervor, das es nur alle Jubeljahregibt: Stehend applaudierten Mitglieder aller Fraktionen der Krebspatientin, die ihren Haarverlust unter einer Mütze Tessa Jowell kritisiertdas britische Gesundheitssystem. verbarg, für ihreWorte. Die Politikerin beschrieb nicht nur die Auswirkungen des Gehirntumors auf sich selbst. Rund 3000 Patienten in Großbritannien erkranken jährlich an einem Glioblastoma multiforme (GBM). Im Beisein des Gesundheitsministers Jeremy Hunt prangerte sie die Mängel der Krebsbehandlung auf der Insel an und warb für besseren Datenaustausch weltweit. „Was einem Leben Sinn gibt, ist nicht nur,wie es gelebt wird, sondern auch, wie es zu Ende geht“, sagte die Politikerinmit klarer Stimme.„Wirsollten Krebspatienten Hoffnung geben, damit sie länger und gut mit ihrer Krankheit leben können, nicht nur an ihr sterben.“ Die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt verzeichnet in Westeuropa die schlechtesten Überlebensraten. Als Gründe dafür nennen Experten unter anderem den Mangel an Vorsorgeuntersuchungen im staatlichen Gesundheitssystem NHS. GBM gehört zuden aggressivstenTumoren, die Überlebenschancen tendieren gegen Null. Jowell wies auf einen spezifischen Mangel in englischen Krebszentren hin: Nuretwa der Hälfte der Hirnchirurgen steht für die Operation die sogenannte Fluoreszenz-Unterstützung zur Verfügung, die in Deutschland entwickelt wurde. Dabei trinkt der Patient eine körpereigene Substanz, deren Leuchtwirkung den Tumor deutlicher von gesundem Hirngewebe abgrenzt. „Jeder Krebspatient wünscht sich, dass für seine Behandlung die neueste Technik bereitsteht“, mahnte die von der Krankheit gezeichnete Politikerin. Am Ende ihrer Rede liefen vielen der Zuhörer dieTränen über dieWangen. Jowell reist nun nach Deutschland –für eine experimentelle Behandlung, die ihre Lebenszeit womöglich um einige Wochen verlängernkann. Leserbriefe 15 ................................................................................................................. Sudoku, Rätsel am Wochenende 14 ................................................................................................................. Kleinanzeigen, Veranstaltungen 12 ................................................................................................................. Traueranzeigen 14 ................................................................................................................. Berliner Verlag GmbH, 10171 Berlin Redaktion: (030) 63 33 11-457 (Mo-Fr 10-16 Uhr), Fax–499; leser-blz@dumont.de Leser-Service: (030) 23 27-77, Fax-76; www.berliner-zeitung.de/leserservice Anzeigen: (030) 23 27 -50, Fax: -66 97; berlin.anzeigen@dumont.de ................................................................................................................. 4 Postvertriebsstück A6517 /Entgelt bezahlt 194050 501702 61004 Die Jungen sind sich einig Exklusive Forsa-Umfrage: Für Berliner unter 30 Jahren spielt die Mauer in den Köpfen keine Rolle mehr VON JAN THOMSEN Nur noch ein paar Tage,dann ist die Berliner Mauer länger weg, als sie da war –nämlich 28 Jahre und (fast) drei Monate. Zwischen Ost und West, nicht nur in Berlin, gibt es seitdem keine Grenzanlage mehr, die beiden Deutschlands wuchsen zusammen. Aber wurden auch die Menschen einig? Die Berliner Zeitung wird sich in einer großen Sonderausgabe am 3. Februar ausführlich mit diesem speziellen Jubiläum befassen –mit Reportagen, Porträts, Erinnerungen, Interviews. Vorab haben wir das Meinungsforschungsinstitut Forsa beauftragt zu fragen, wie die Berliner den Stand der Dinge zwischen Ost und West einschätzen. Das Ergebnis der repräsentativen Umfrage ist differenziert: Deutlich sticht hervor, wie unterschiedlich offenbar die Generationen denken: Nur 36Prozent der unter 30-Jährigen sagen, dass für sie die Unterschiede zwischen Ost und West noch relevant sind –die jungen Berliner also,die beim Fall der Mauer gerade erst oder noch nicht geboren waren. Dass sich diese Unterschiede irgendwann schlicht auswachsen, weil die Jungen ihreegalitären Einstellungen behalten werden, das glauben immerhin fast zwei Drittel aller Befragten aller Altersgruppen (62 Prozent). Und dieser Wert ist auch im Ost- und im Westteil etwa gleich hoch. Immer noch die Hälfte (genau 50 Prozent) aller Befragten jedoch findet, dass es Mentalitätsunterschiede gibt zwischen den Menschen aus beiden Teilen der Republik –größereDifferenzen jedenfalls als etwa die zwischen Nord und Süd oder anderenRegionen. Besonders gilt das für die älteren Berliner.Denn für 60 Prozent der Menschen ab 60 Jahren sind die Unterschiede besonders relevant. Ost oder West, dies scheint also für viele doch noch eine bedeutende Kategorie im Selbstverständnis zu sein: ein Teil der Identität. Ost-Berliner sehendie Differenzen übrigens etwas stärker (53 Prozent) als West-Berliner (46 Prozent). Für die Umfrage im Auftrag der Berliner Zeitung fragte Forsa zwischen dem 15. und dem 25. Januar 2018 genau 1008 repräsentativ ausgewählte Berliner am Telefon nach ihrer Meinung. Doch worin liegen eigentlich die –teils wohl gefühlten –Unterschiede? Allgemein in der Le- 10 316 Tage eine Stadt Der 5.Februar ist ein besonderes Datum. Denn dann ist die Berliner Mauer genauso lange weg, wie sie einst stand. Die Berliner Zeitung feiert diese Zäsur mit einer großen Sonderausgabe am Wochenende 3./4. Februar. benseinstellung, im Verhalten, in der Denkweise –dies sagen in Ost und West jeweils um die 30 Prozent. Doch derBlick der Ostler auf die Westler und umgekehrt erkennt noch mehr Details. Bei Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt sieht gut ein Viertel der Ost-Berliner einen wichtigen Unterschied zum Westen. Bei den Themen Toleranz, Demokratieverständnis und Fremdenfeindlichkeit wiederum ist fast jeder siebte West- Berliner von klaren Differenzen überzeugt. Auch mehr Pessimismus und Misstrauen machen manche Berliner Wessis im Osten aus, jedoch nur wenige (12 Prozent). Mauerfall und deutsche Einheit, anders gesagt: der Zusammenbruch der DDR, haben in vielen Biografien tiefe Spuren hinterlassen, selbstverständlich ganz besonders im Osten. Dies sagen auch 57 Prozent der im Osten geborenen Berliner –der Wert erscheint fast erstaunlich niedrig angesichts der Zäsur eines kompletten Systemwechsels, den freilich nicht alle noch selbst erlebt haben. Etwas offener, vielleicht bezeichnender sind die Antworten auf die heikle Frage nach einer Lebensbilanz seit der Wende.Als „Verlierer der Einheit“ sehen sich zwar nur vier Prozent aller Befragten. Als veritable„Gewinner“ betrachtet sich aber auch nur weniger als die Hälfte (39 Prozent) der Menschen in Ost und West. Zum Urteil „weder – noch“ kommen dagegen die meisten (56 Prozent). Gerade unter den gebürtigen Ost-Berlinernzeigt sich etwas Interessantes: Zu einem „Gewinner“ derWiedervereinigung zählt sich fast jeder Zweite (mit 48 Prozent). Doch ebenso viele antworten mit „weder –noch“, sehen also Vor- und Nachteile der deutschen Einheit für ihr ganz persönliches Leben in der Waage. IMAGO/F. BERGER Anzeige www.fliesen.de N A C H R I C H T E N LawinengefahrwegenNeuschnee: RechtederUrlaubersindbegrenzt SehrvielNeuschn e,hoheLawinengefahr undgeschloseneSkigebiete:IndenAlpen istmancherortskeinSkibetriebmehrmöglich.DieRechtebetroffenerUrlaubersind aberbegrenzt.WerseinHotelodereine FerienwohnungwegengesperterStraßen nichtereichenka n,istaufdieKulanzdes HoteliersoderVermietersangewiesen, erklärtderReiserechtsexpertePaulDegot. RechtlichseiderUrlauberdazuverpflichtet, dasZimmerzubezahlen.Denkbarsind aberSonderegelnwieGutscheine.(dpa) NordseeauchindiesemJahr wiederbesondersbeliebt AufandieNords e!DasscheintdasMoto vielerdeutscherFerienhausreisender2017 gewesenzusein,wieeineAnalysederbei FeWo-direkt-Kundenbeliebtesteni ner- deutschenReisezieledesvergangenenJah- reszeigt.ImVergleichzumVorjahrkleter- tenbeiDeutschlandsführendem FerienhausportalbesondersFerienortean derNords eimRankingnachoben:DasostfriesischeNordenschaffteesvonPlatz24in 2016aufPlatz12in2017,Syltsichertesich gardendritenPlatz(2016:Platz12).InsgesamtschafftenesachtNords e-Orteunter dieersten15.(ots) Wintersportlerbrauchen Auslandskrankenversicherung WintersportlersoltenvoreinemUrlaubim AuslandeineAuslandsreisekrankenversiche- rungabschließen.DazurätderBundderVer- sicherten.DiegesetzlicheKrankenkase übernehmebeieinemUnfalaufderPisteoft nurdieBehandlungskosteninderüblichen HöhedesUrlaubslandes.Daska nteuer werden.DieDifferenzzahltdieAuslandsver- sicherung.DiesePoliceseimeistauchfürPri- vatversichertesi nvol,insbesondere,we n diePKVkeineKostenfürdenRücktransport nachDeutschlanderstatet.EineguteAuslandsreisekrankenversicherungübernimmt nichtnurdennotwendigen,sondernauch einenmedizinischsi nvolenRücktransport nachDeutschland.(dpa) K O N T A K T BerlinerZeitung E-Mail:berlin.service@dumont.de NICHT B e r l i n e r Z e i t u n g · N u m m e r 2 3 · 2 7 . / 2 8 . J a n u a r 2 0 1 8 – S e i t e B 1 Wochenende Reise Karriere Mobile Welten In Brü sel begibt sich unsere Autorin in die Welt des Su realisten René Magri te Seite B2 Auf Ma lorca dreht sich a les um die Mandel –auch we n in Deutschland noch Schn e liegt Seite B3 B angkok gilt als die Stadt mit der größten kulinarischen Vielfalt weltweit, von Str etf od bis Spitzengastronomie. Die Sühring-Zwi linge aus Friedric hain haben hier gerad einen begehrten Michelin-Stern erga tert. Auf dem Chatuchak Markt we teifern hingegen a leine 4 0 lokale Garküchen um die Gunst der verwöhnten Kundschaft. Cu ry 36 in Thailand? Die Cu rywurst vom Mehringdamm in Bangkok? Okay, ja vielleicht. Aber in einem Sterne-Restaurant? Genau! De n in der Welthauptstadt der kulinarischen Vielfalt gibt e so gut wie nichts, was nicht auf den Te ler kommt. Einmal die Woche la sen die Spitzenköche Thomas und Mathias Sühring die Berliner Kultwurst samt Soße tiefgefroren einfliegen. „Kleiner Gag“, lacht Mathias. „Funktioniert immer, besonders bei unseren deutschen Gästen.“ Als sechsten von zwölf Gängen wird die Cu rywurst im Miniformat in einer stilvo len weißen Pa pschachtel gereicht. Wer in Bangkok beste Berliner und Brandenburger Küch erleben möchte, ist im Restaurant Sührin goldrichtig. Die Friedrichshainer Zwi linge haben erst 2016 ihr erstes eigenes Speiselokal eröffnet. In einer ehemaligen Diplomatenvi la servieren sie nun durchweg deutsche Küche ohne viel Schnickschnack und Firlefanz. Bodenständig, authentisch, ehrlich. Manches auch mit einem Augenzwinkern, wie die Cu rywurst oder auch Toast Hawa i. Gelernte DDR-Bürger kö nen sich sicher noch recht gut daran eri nern. Ein Kochbuch von Oma Fast schon ein wenig sentimental präsentiert Thomas das handgeschriebene und reichlich abgegriffene Kochbuch der Om aus Klein Briesen. Zubereitetwurdedamals,wasdas fruchtbareOderbruchsohergab:Kohl,Rote Bete,Kartoffeln,Rüben,Tomaten,Zwiebeln. Undherzhaftes Brot natürlich… Die besten Rezepte hat die Oma in diesem kleinen Büchlein verewigt. Und heute lebt die köstliche Brandenburger Küche weiter im tropisch-heißen Bangkok. Das hat sich schne l herumgesprochen, bis nach Europa sogar. Gutsituierte Thais und Ex-Pats wi sen das zu schätzen. Eine Tischreservierung ist absolut empfehlenswert – spätesten seit de renommierte Gault Mi lau die Sühring-Brüder als „Beste deutsche Köche im Ausland 2018“ dekorierte. Damit nicht genug: Der Restaurantführer Michelinsetztejetztnocheinendrauf und verlieh dem Restaurant Sühring einen hochbegehrtenStern. Undwasmachendiebeiden,we nihnen derSi nnachThai-Cuisinesteht?Immerhin einederbestenKüchenderWeltmiteinerschier unglaublichen Aromafüle. Da n schlenderndieSühringsentwederdurchdieHäuser- schluchten der Neun-Mi lionen-Metropole und probieren das legendäre Str etf od, oder Selbermachen istim Trend. Selbstgemachtes zu kaufen und zu verkaufen auch. Doch damit Geld zu verdienen istkein Selbstläufer Seite B5 Die Digitalisierung führt in Familienunternehmen zuStreit.Weil es Nachfolgegenerationen richtensolen Seite B8 Anreise:MitThaiAirwaysvonFrankfurtoder MünchentäglichnonstopnachBangkok,ab Übernachtung:UmschlagbaresPreis-Leistungsverhältnis:DZim5-SterneMövenpickHotel Sukhumvitab 9Eurosinkl.reic haltigem Frühstücksbufet. Pauschal:www.geoplan.net www.hauser-exkursionen.de Essen wie Gott in Bangkok VERPASSEN ❖ DAS ANDERE GESCHLECHT Warum geht es in der MeToo-Debatte nur um die Frauen? Weil männliche Sexualität ein Tabu ist, sagt der Autor Christian Seidel. Er will das ändern und wechselte die Seiten Seite 3 FREIHEITSKAMPF IN BERLIN Kholoud Bariedah wollte eine Partyfeiern und bekam Ärger mit den Behörden in Saudi-Arabien. Ihrgelang die Flucht, seit 2015 lebt sie in Berlin. EinGespräch über die Stadt und über die Freiheit. Berlin Seite 10 SENAT GEGEN TAXIZUSCHLAG Die Berliner Taxifahrer verlangen immer noch einen Zuschlag bei Kreditkartenzahlung. DerSenat will das abschaffen. Berlin Seite 14 WETTER Immer mehrHersteler sorgen für immer be sere Sitze im Auto Seite B10 Der Bestse ler von Volkswagen, der Golf, hat einen neuenBenzinmotor Seite B12 ZweiMännerausFriedrichshainkochen derStadtmitder größtenkulinarischenVielfaltweltweit.Unddas richtiggut MathiasundThomasSühringbrachtenBerlinsCurywurstnachBangkok. INFOS ZU BANGKOK sie besuchen den Or Tor Kor Gourmet Markt. Hier wird a les feilgeboten, was die südostasiatische Natur an E sbarem zu bieten hat. Mango, frisch oder getrocknet, Drachenfrucht, Ananas, Banane, Guave, Jackfrucht und und und. Natürlich auch Fleisch und M eresgetier in jeder nur erdenklichen Vielfalt. Seit kurzem gibt e sogar eine ganze Sektion mit kontro liert organischen Angeboten. Wem das a les noch nicht reicht, der geht einfach weiter, de n schon schließt sich der Chatuchak Market nahtlos an. Und der sprengt wirklich a le Dimensionen. Mit seinen sage und schreibe 15 0 Shops und Buden und über 4 0 Restaurants und Garküchen auf gigantischen 10 0 Quadratmetern gilt Chatuchak als der größte Markt der Welt. An einem durchschni tlichen Tag wälzen sich 2 0 0 Thais, Ex-Pats und Urlauber durch die unzähligen Ga sen, an einem guten Wochenende sind es eine halbe Mi lionen Besucher! Hier wird deutlich: Quantität hat ihr eigene Qualität. Trotzdem wird es nie wirklich eng. Chatuchak scheint seine Besucher förmlich aufzusaugen wie ein knochentrockener Schwamm. „Wer nur mal eben zum Gucken kommt, wird sehr schne l festste len, da s das einfach nicht funktioniert“, weiß der Mainzer Patrick Both mit einem Augenzwinkern zu berichten. „Zumindest wird er nach einiger Zeit irgendwo etwas Leckeres e sen oder einen frisch gepre sten Saft schlürfen. Aber dabei bleibt es für gewöhnlich nicht.“ Lagepläne: Kostenlos und wichtig Als der General Manager vom legendären Anantara Siam Hotel zum ersten Mal den Chatuchak Markt betri t, verschlägt e selbst dem eloquenten He sen die Sprache. „Dieser Markt ist so riesig, da s wir uns anfangs schlichtweg hoffnungslos im Labyrinth der Sois verlaufen ha ten.“ Sois ne nt man kleine Straßen und Ga sen. Wer sich etwas Zeit nimmt und die kostenlosen Lagepläne studiert, erke nt gar ein System im scheinbaren Chaos. Obwohl die Geschäfte, Buden, Garküchen und Restaurants Nummern tragen, sei e schlichtweg naiv, diese wiederfinden zu wo len, weiß der Hotelmanager zu berichten. „Fa ls du etwa siehst was dir gefä lt, schlage sofort zu. Egal, ob das nun ein A kordeon aus Klingenthal ist oder ein leckeres Pad Thai.“ Das Arme-Leute-E sen sei ohnehin sein Lieblingsgericht und be ser als jeder überteuerte Hummer: Reisbandnudeln mit verquirlten Eiern und fangfrischen kleinen Kra ben, Frühlingszwiebeln, Chili, Fischsoße, Tamarinde, Knoblauch,KorianderundLime te.DasGanze fürgrademalzweiEuro.Waswilmanmehr?“ Na vieleicht doch eine Original Berliner Cu rywurst? Aber selbst auf dem riesigen Chatuchak Markt findet man dieses deutsche Unikum nicht. Machtnix.DieservierenMathias undThomasjada namAbendimSühring. Wochenende Reise Verwöhnte Zungen –die Gebrüder Sührung bekochen Bangkok Karriere Geschickte Hände –Selber basteln und damit Geld verdienen Mobile Welten Gerader Rücken –die Tests der Autohersteller für bessereSitze Immobilienwelten Gemeinsam Leben – selbstbestimmtes Wohnen im Alter 1. FUSSBALL-BUNDESLIGA Eintracht Frankfurt–Borussia M’gladbach2:0 2. FUSSBALL-BUNDESLIGA 1. FC Union Berlin –1.FCNürnberg 0:1 SportSeite 21 BERLIN: Sonne ja, aber leider nicht überall. Höchsttemperatur 8Grad, nachts 3Grad. Seite 2 Sale 1GLAS CREMANT BEI JEDEM EINKAUF AB 50 €** -50 % auf sehr viele Artikel in Mode & Accessoires AUSTERN Fine deClaire Label Rouge N°3 1,50€ PRO STÜCK EXKLUSIV FÜR UNSERE KUNDENKARTENBESITZER -20 %* EXTRA auf bereits reduzierte Mode & Accessoires GALERIES LAFAYETTE SONNTAGSSHOPPING 28.01. 13-18 UHR FRIEDRICHSTRASSE 76 – 78 · BERLIN WWW.GALERIESLAFAY ETTE.DE · GALERIESLAFAY ETTEBERLIN *Ausgenommen Marken &Shops mit blauem Stern. Nicht mit anderen Vorteilen kombinierbar. **Gilt nicht bei Einkäufen imLeGourmet. Alle Angebote solange der Vorrat reicht. · Geschäftsadresse: Galeries Lafayette (Deutschland) Gmbh, Französische Str. 23, 10117 Berlin EXKLUSIV FÜR UNSERE KUNDENKARTENBESITZER -10 %* in Weinkeller, Epicerie, Obst+Gemüse und Take Away

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